Öffentlichkeitsarbeit und Zusammenarbeit mit anderen Institutionen im Stadtteil

Wir betrachten den Kinderladen als ein Teil des Systems, in welchem das Kind lebt. Deshalb ist es für uns wichtig, mit den anderen Teilen dieses Systems, mit denen es Berührungspunkte gibt, zusammenzuarbeiten.

Wenn dieser Kinderladen als ein fester Bestandteil der Nachbarschaft angesehen wird, ist es für das Kind einfacher, sich in diesem Gefüge zu entwickeln und selbstständig zu werden.

Wir halten den Kontakt zu einigen Institutionen von Ginnheim und arbeiten teilweise bei Überschneidung der Interessensgebiete mit ihnen zusammen.

Gleichzeitig wirkt sich die Öffnung nach außen auch positiv auf unseren Bekanntheitsgrad aus und lässt uns für viele Eltern kleinerer Kinder als interessante Kinderbetreuungseinrichtung erscheinen.

Öffentlichkeitsarbeit

Arbeitskreis "Kind in Ginnheim"

Mehrere Soziale Einrichtungen Ginnheims haben sich zum Arbeitskreis "Kind in Ginnheim" zusammengeschlossen. Die Vertreter dieser Einrichtungen treffen sich monatlich um spezifische Probleme des Stadtteils im Zusammenhang mit den Kindern zu besprechen. Inhalt dieser Treffen ist dabei der Austausch von Informationen, Planung gemeinsamer Aktivitäten oder die Verbesserung der Lebenssituation der Kinder hier im Stadtteil.

In den letzten Jahren wurden folgende Themen behandelt:

  • Bedarfsanalyse für die Einrichtung neuer Kinderbetreuungsplätze in Ginnheim
  • Verkehrsberuhigung
  • Konkrete Zusammenarbeit der Kindergärten (z.B. Verleihen von Materialien, Hospitationen von Praktikanten)
  • Durchführung von einrichtungsübergreifenden Themenelternabenden (z.B. sexueller Missbrauch, Kriminalität in Ginnheim, Hauterkrankungen bei Kindern)
  • Umbau von Kinderspielplätzen und Vergabe von Patenschaften
  • Planung von gemeinsamen Laternenumzügen, Spielplatzfesten und Weihnachtsbasaren.

Öffentliche Veranstaltungen des PEIG-Kinderladens

Einige Feste und Veranstaltungen, die wir im Kinderladen durchgeführt haben, waren für die Öffentlichkeit zugänglich.

So haben wir z.B. unser fünfjähriges, unser zehnjähriges, unser fünfzehnjähriges und zwanzigjähriges Bestehen mit einem großen Straßenfest gefeiert .......

 

Arbeitskreis “ GKT “

Das GKT ist ein Gremium aus verschiedenen Kindereinrichtungen unseres Trägers bzw. der BVZ gGmbH im Stadtteil Ginnheim.

Dieser Arbeitskreis wurde Anfang des Jahres 2000 gegründet. Ziel ist es unsere Einrichtungen im Stadtteil zu vernetzen, d.h. eine gute Zusammenarbeit zu gewährleisten z.B. sich, bei Personalengpässen in den Einrichtungen, gegenseitig zu vertreten oder mal einen Besuch mit den Kindern in eine andere Einrichtung zu starten.

Das Treffen des GKT´s findet einmal im Monat in den einzelnen Einrichtungen statt. Hier werden dann z.B. auch Informationen und Neuerungen von unserem Träger diskutiert, wie auch Vorstellung guter Fortbildungen erörtert oder den Austausch über Integrationsverfahren u.s.w.

Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

Ein guter Kontakt zu anderen Institutionen ermöglicht uns eine qualifizierte Beratung der Eltern bei unterschiedlichen Problemen. Wir können auf spezifische Hilfsangebote verweisen und die Eltern in ihrem Bemühen, diese für ihr Kind in Anspruch zu nehmen, unterstützen.

Viele Kinder verlassen unsere Einrichtung bei Eintritt in die Grundschule nicht. Deshalb ist es uns wichtig, auch hier den Kontakt zu pflegen um eine sinnvolle Kooperation zu gewährleisten.

Frühförderstelle und Beratungszentrum

Vermuten wir physische oder psychische Entwicklungsstörungen, empfehlen wir den Eltern den Besuch des Beratungszentrums "Haus am weißen Stein" oder das SPZ.

Kommt es dort zu einer Betreuung bzw. Förderung des Kindes halten wir in Absprache mit den Eltern mit der entsprechenden Stelle Kontakt um die dort angewandten Hilfsprogramme sinnvoll in unsere Arbeit zu integrieren.

Sozialstation Nordweststadt

Für unser Einzugsgebiet ist hauptsächlich die Sozialstation Nordweststadt zuständig.

Für Eltern mit geringerem Einkommen besteht über die wirtschaftliche Jugendhilfe die Möglichkeit, dass ein Teil der Betreuungskosten übernommen wird. Wir halten Informationsmaterial bereit, beraten, soweit uns dies möglich ist und bieten, wenn dies von den Eltern gewünscht wird, Unterstützung bei der Kontaktaufnahme an.

Diesterweg-Grundschule

Unsere Schulkinder gehen auf die Diesterweg-Grundschule. Für die Betreuung der Schulkinder ist der Kontakt mit den Lehrern ein wichtiger Bestandteil. Wir treffen uns einmal jährlich zum allgemeinen Austausch, sprechen über unsere Arbeit und über die betreffenden Kinder. Bei auftauchenden Problemen melden wir uns direkt bei dem zuständigen Lehrer oder werden von ihm angesprochen.

Einige Wochen nach der Einschulung lädt uns die Diesterwegschule zu einem Erfahrungsaustausch über die Erstklässler ein.

Einige Lehrer bieten uns auch die Teilnahme an Schulelternabenden oder Klassenfeiern an.

Allgemeinbildende Schulen und Fachschule für Sozialpädagogik

Schüler von Allgemeinbildenden Schulen können bei uns hospitieren oder ein Praktikum durchführen. Wir bieten ihnen damit die Möglichkeit, den Arbeitsalltag von Erzieherinnen kennenzulernen.

Dabei pflegen wir den Kontakt zu den Klassenlehrern und besuchen die Praxisanleitertreffen der Schule.

Werkstatt Frankfurt

Von Zeit zu Zeit haben wir Praktikanten/Praktikantinnen die ihre Ausbildung zum Erzieher bzw. ein Praktikum als Vorbereitung der Erzieherausbildung bei uns absolvieren.